Ritterfest

Rückblick auf das 7. Ritterfest

vom 23. & 24. Juli 2011

Über 20 Lagergruppen bildeten am 23. und 24. Juli 2011 die Kulisse für das siebte Ritterfest auf Burg Vondern. Im Lagerleben und in der Feldschlacht wurde das Mittelalter nachgespielt. Menschen in langen Gewändern unterhielten sich in der Sprache dieser Epoche. Eindrucksvolle Rüstungen, oft bis zu 30 Kilo schwer, faszinierten die Besucher. An den handwerklichen Ständen wurde man in der Sprache des Mittelalters mit „Seid Willkommen“ oder „Gehabt Euch wohl“, begrüßt. Und so schmeckte auf dieser Zeitreise auch das Naschwerk nach Geschichte und Fantasie. Mit „Firlefanz“ und „Trittfest“ war der mittelalterliche musikalische Rahmen treffend besetzt. Soweit der Samstag!

Der Sonntag gestaltete sich rund um Burg Vondern völlig anders. Die offene Feldschlacht fiel buchstäblich ins Wasser. Einzelne Heerlager solidarisierten sich schon in den frühen Morgenstunden und zogen gemeinsam gegen den „Wettergott“ zu Felde. Über Nacht hatten sich die himmlischen Scheunentore weit geöffnet und das Lager neben der Teichanlage geflutet. Das gesamte Gesinde war bemüht, „Hab und Gut“ zu retten und das Lager trocken zu legen, um dennoch gegen Mittag den Markt und das Ritterfest zu eröffnen. Örtliche und weit gereiste Gäste konnten trotz des schlechten Wetters so dem Aufruf des Marktschreiers folgen: „Seid gegrüßt edle Damen, Ritter, Händler, Handwerker und Vagabunden“!

Trotz der widrigen Umstände für alle Beteiligten war der Vorstand des Förderkreises Burg Vondern am Ende mit dem Ergebnis zufrieden. Das älteste profane Bauwerk nördlich des Main stand im Mittelpunkt Geschehens und das neue Konzept, das mittelalterliche Handwerk herauszustellen, ist aufgegangen.

Mit dem Dank an alle Gäste und die vielen Akteure machen sich jetzt die ritterlichen Organisatoren ans Werk, für einen neuen Ausflug ins Mittelalter im Jahre 2013 zu sorgen.


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